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Chinas Freihandelszonen: Marktzugang, Steuersysteme und Registrierungsprozesse, Teil 2

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Der folgende Artikel ist die Fortführung eines zweitteiligen Artikels unseres Januar-Februar Magazins „Eine Anleitung für Chinas Freihandelszonen“.  Den ersten Teil finden Sie hier.

 

Beschleunigte Registrierungsprozesse

Gelockerte Gründungsanforderungen

Richtlinien bezüglich Freihandelszonen und deren Mindestbetrag an Gründungskapital von 30.000 RMB für GmbHs, 100.000 RMB für Einzelaktionäre und 5 Millionen RMB für Aktiengesellschaften wurden abgeschafft.

Frühere Bestimmungen hinsichtlich der Höhe der ersten Kapitaleinlage sowie Anteilsverhältnisse von Aktionären an Gesellschaften zum Gründungszeitpunkt wurden aufgehoben, ebenso die Bestimmungen über das Verhältnis zwischen der Höhe der Gesamtinvestition zum Registrierungskapital und Fristen zur vollständigen Einzahlung der Kapitaleinlagen.

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Chinas Freihandelszonen: Marktzugang, Steuersysteme und Registrierungsprozesse, Teil 1

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Auch wenn Chinas Freihandelszonen ähnlicher Regulierungspolitik unterliegen, bestehen wichtige Unterschiede zwischen den vier Freihandelszonen. So weisen beispielsweise die Körperschaftsteuer und Einkommensteuer unterschiedliche Strukturen auf und Shanghai und Tianjin behandeln grenzüberschreitende Zahlungsströme in RMB unterschiedlich. Weiterhin zu beachten ist, dass trotz eines weitestgehend freien Systems für Auslandsinvestitionen, in den vier Freihandelszonen unterschiedliche Restriktionen und Anreize bestehen, die Investoren kennen sollten.

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Steuerpraxis: Antrag auf Steuervorteile nach internationalen Steuerabkommen

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Um nicht ansässigen Unternehmen ihre Antragstellung auf Steuervorteile zu erleichtern, hat die chinesische Steuerbehörde vor kurzem die Ankündigung der staatlichen Steuerbehörde [2015] Nr.60 veröffentlicht, welche die bislang geltende „Verwaltungsmaßnahmen zur Steuerbehandlung von nicht-ansässigen Unternehmen nach Doppelbesteuerungsabkommen (Guoshuifa [2009] Nr.124)“ ersetzen und das Antragsverfahren für Steuervorteile nach den Steuerabkommen zwischen China und anderen Ländern vereinfachen soll. Die neuen Vorgaben sind im November 2015 in Kraft getreten. Continue reading…

Mit Projekt Reiskorn zum Erfolg

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Maschinenbauer Kurtz Ersa erklärt, wie Wettbewerb in China Spaß machen kann.

Die unterfränkische Kurtz Ersa GmbH verpflichtet sich bereits in sechster Generation der hochwertigen Metallverarbeitung, sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Der Mischkonzern bestehend aus den zuvor eigenständigen Unternehmen Kurtz und Ersa agiert hauptsächlich in vier Geschäftsfeldern: Der Fertigung von Metallbauteilen, Lötsystemen, Schaumstoff- und Gießereimaschinen. Weltweit werden Kunden aus der Schienenfahrzeug- und Automobilherstellung, Energie- und Medizintechnik, aus der Telekommunikation, sowie der IT- und Elektronikindustrie von Kurtz Ersa beliefert. Seit 11 Jahren ist das Unternehmen mit einer Produktionsstätte in Südchina aktiv und unterhält darüber hinaus fünf Vertriebsniederlassungen. In der Hafenstadt Zhuhai stellt Kurtz Ersa hauptsächlich Schaumstoffmaschinen her – zunehmend werden dort aber auch andere Produkte wie Lötmaschinen gefertigt. Continue reading…

Praktische Hilfestellung bei der CCC Zertifizierung und für das After Sales Geschäft – Teil 3

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Auf den ersten Blick ist CCC ein Kennzeichen für den Verbraucherschutz und obligatorisch für Konsumartikel wie Computer, Audio-, TV- und Videogeräte, Haushaltsgeräte, elektrische Handwerkzeuge und Kraftfahrzeuge. Bei näherem Hinsehen sind allerdings auch elektrische Komponenten, wie Leitungen, Kabel, Schalter, Sicherungen, Motoren und Schweißmaschinen relevant, die in industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Da diese Komponenten allerdings in der Regel nicht zur eigenen Wertschöpfung der Maschinen- und Anlagebauer gehören, ist eine Zertifizierung aus wirtschaftlichen Gründen für sie häufig nicht sinnvoll. Continue reading…

Praktische Hilfestellung bei der CCC Zertifizierung und für das After Sales Geschäft – Teil 2

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Der zweite Teil unserer dreiteiligen Serie befasst sich mit dem Prozess zur Zertifizierung.

CCC-Zertifikat

Die Bearbeitungszeit für das CCC Zertifikat beträgt ca. 6 Monate. Demzufolge sollten die Anträge für die CCC-Zertifizierung mit einem entsprechenden zeitlichen Vorlauf gestellt werden. Der Prozess zur Zertifizierung umfasst folgende Schritte:

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Neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und China

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Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China intensivierten sich in den vergangenen 20 Jahren zunehmend, weshalb bereits im Jahre 2007 Verhandlungen über ein neues Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) stattfanden um das alte Abkommen von 1985 zu erneuern. Das neue DBA wurde schon im März 2014 von beiden Seiten unterzeichnet, jedoch nach langwierigen Verzögerungen des Ratifizierungsprozesses erst vor kurzem von beiden Regierungen freigegeben. Laut der chinesischen Steuerverwaltung (State Administration of Taxation) wird das neue DBA zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Anpassungen der Gesetze betreffen den Ort der Besteuerung, die Quellenbesteuerung, sowie die Zusammenarbeit der Steuerbehörden. Continue reading…

Praktische Hilfestellung bei der CCC Zertifizierung und für das After Sales Geschäft – Teil 1

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Im ersten Teil dieser mehrteiligen Serie wird der Zusammenhang zwischen den deutschen Zolltarifnummer und die Zertifizierungspflicht in China thematisiert.

Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2001 ging einher mit umfangreichen Reformen der Handelsgesetzgebung. Die Änderungen stellen eine beträchtliche Reduzierung der tarifären Handelshemmnisse dar und es ergab sich das Bedürfnis, den Verbraucherschutz in China auf einheitliche Art und Weise zu regeln. Dabei entstand die China Compulsory Certification (CCC), die die Zertifizierungssysteme des China Import and Export Commodity Inspection Bureau (CCIB) und der China Commission for Conformity Certification of Electrical Equipment (CCEE) ersetzt. CCC gilt somit gleichermaßen für Importware und lokal hergestellte Produkte. Mit dieser Vereinheitlichung wurde ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von ausländischen und chinesischen Unternehmen und zu einem transparenteren Verbraucherschutz vollzogen. Continue reading…

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