Partner News

German

China & asiatische Konkurrenten: Ein Vergleich der Betriebskosten

Posted on by

CDE-Op-Ed-Commentary

Die Betriebskosten innerhalb Chinas können signifikant variieren, sodass Einsparungen bei niedrigeren Lohnkosten durch einen erhöhten Logistikaufwand ausgehoben werden können. Wenn die gesamte asiatische Region miteinbezogen wird, gibt es eine Menge an Recherche die verrichtet werden muss, um zu einem aussagekräftigen Vergleich zu kommen – ganz zu schweigen von den tatsächlichen Kosten um diese Daten zu erheben. Asien umfasst ein großes Gebiet, sodass die Aufgabe, die tatsächlichen Betriebskosten herauszufinden, äußerst schwierig ist.

Da die Betriebskosten in China weiter steigen, wird es notwendig, nach Alternativen zu suchen und diese zu vergleichen. Kosten in den Schwellenländern Asiens belaufen sich im Durchschnitt auf 1/3 bis 1/4 der momentan in China anfallenden Kosten. Dementsprechend erlangt die Motivation, Lösungen für die steigenden Preise in China zu finden, eine steigende Tendenz. Natürlich müssen Kosteneinsparungen mit den Kosten in Regionen, die diese eventuell schmälern oder sogar sämtliche Vorteile eines alternativen Standortes tilgen, aufgewogen werden. Versteckte Kosten wie nachhaltige Produktion, Infrastruktur, Energieversorgung und Qualitätskontrolle müssen alle im Kostenausgleich berücksichtigt werden.

Continue reading…

Aufwärmen für den Job: Probezeit für Arbeitnehmer in China

Posted on by

CB-Cover

Die Probezeit ist ein Merkmal des chinesischen Arbeitsrechts, mit dem viele ausländische Unternehmen nicht vertraut sein dürften. Diese ist eine wesentliche, arbeitgeberfreundliche Bestimmung, die es Unternehmen erlaubt, einen Arbeitnehmer ohne erhöhte Anforderungen, die für die normalen Arbeitnehmer gelten, zu kündigen.

Beim Anstellen von Arbeitnehmern und Aufsetzen des Arbeitsvertrages können Unternehmen entscheiden, ob es eine Probezeit geben soll oder nicht.

Continue reading…

Verbesserter Rechtsschutz für ausländische Investoren in China

Posted on by

Legal-and-Regulatory

Zu den Hauptanliegen von ausländischen Unternehmen in China zählt der unterentwickelte Rechtsschutz und das manchmal undurchsichtige chinesische Rechtssystem. Aber seit einigen Jahren verstärkt China seine Gesetzesreformen und bewegt sich immer näher an eine starke Rechtsstaatlichkeit. In diesem Artikel erläutern wir einige dieser Verbesserungen in Chinas Rechtssystem, die ausländische Investoren betreffen.

Neue Interpretation des Zivilprozessrechts

Das Oberste Volksgericht Chinas (Supreme People’s Court of China – SPC) hat kürzlich eine umfangreiche Interpretation des Zivilprozessrechts von 2012 veröffentlicht. Das Zivilprozessrecht deckt Zivilstreitigkeiten ab, wie Vertragsstreitigkeiten zwischen zwei privaten Rechtsträgern. Das Oberste Gericht in China veröffentlicht regelmäßig solche Interpretationen, um darauf hinzuweisen, wie Gesetze und Regulierungen zu interpretieren sind. Die Interpretation der chinesischen Gesetze baut stark auf diesen Interpretationsdokumenten, die von dem Oberersten Gericht veröffentlicht werden, und weniger auf Präzedenzfällen. Die Interpretation trat am ersten Februar in Kraft, besteht aus 552 Artikeln, und überschreitet damit die Länge des Zivilprozessrechts selbst. Nachstehend einige Schwerpunkte:

Continue reading…

Chinas steigende Produktionskosten: Herausforderungen und Chancen

Posted on by

Die letzten Jahrzehnte von Chinas exportorientiertem Wirtschaftswachstum sind auf Kosten schwerwiegender Umweltverschmutzung gekommen, die wiederum ein Risiko für die Gesundheit der chinesischen Bevölkerung darstellt. Der Abschwung der globalen Wirtschaft hat auch dazu geführt, dass China die Schwächen seines wirtschaftlichen Modells, wie etwa die Abhängigkeit von der Nachfrage in ausländischen Märkten, erkennt. Um die Wirtschaft umzustrukturieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen und um nachhaltiges Wachstum zu unterstützen, hat China aktiv die Entwicklung des Dienstleistungssektors, von Hochtechnologie-Industrien und heimischem Konsum unterstützt. In dieser Hinsicht hat die Regierung Mindestlöhne erhöht, die Aufwertung des Yuans erlaubt, Arbeits- und Umweltregulierungen aggressiv durchgesetzt und damit Produktionskosten in China erhöht und Unternehmen von Billigprodukten hinausgetrieben.

Continue reading…

Wie Sie Profite als Gewinnanteile aus China zurückholen

Posted on by

Für ausländische Firmen mit Tochtergesellschaften in China, war es seit jeher ein wichtiges und herausforderndes Thema, Geld wieder in ihre Heimat zurückzubringen. China verfügt über ein streng reguliertes System von Kontrollen im Devisenverkehr, welches die Geldmengen die nach oder aus China fließen streng reguliert. Es ist daher wichtig eine Strategie für die Gewinnrückführung bei der Aufbauplanung eines Tochterunternehmens in China zu inkludieren, um die Möglichkeit zu haben auf die verdienten Gewinne zuzugreifen. Die richtige Strategie zur Optimierung der Gewinnrückführung aus China kann dabei zu signifikanter Kostenersparnis führen.

Continue reading…

Gewinnrückführung aus China: Vorgehen und Anforderungen

Posted on by

Für ausländische Unternehmen mit Niederlassungen in China ist die Gewinnrückführung seit jeher eine wichtige und komplizierte Angelegenheit.

Es existieren verschiedene Wege für die Rückführung von Geldern aus China, z.B. indem der chinesische Ableger seiner ausländischen Muttergesellschaft Gewinnanteile direkt auszahlt. Jedoch sind dafür gewisse Erfordernisse von Nöten – nur Profite, welche Teil der jährlichen Abschlussprüfung sind und damit der 25% Körperschaftsteuer unterliegen, können auf diesem Weg außer Landes gebracht werden. Außerdem dürfen ausländisch investierte Unternehmen nur Dividenden aus ihren insgesamt angesammelten Gewinnen auszahlen, was bedeutet, dass frühere Verluste also bereits mehr als ausgeglichen sein müssen.

Ein ausländisch investiertes Unternehmen muss außerdem 10 % seiner jährlichen Gewinne (nach Steuerabzug) als Rücklagen einbehalten, bis diese 50 % des ursprünglich registrierten Unternehmenskapitals erreichen. Die Dividenden werden wiederum um weitere 10 % im Rahmen einer Quellensteuer besteuert. Dies ist aber abhängig von Doppelbesteuerungsabkommen.

Continue reading…

Auf der Überholspur: Chinas IKT-Markt bestimmt zunehmend die Trends

Posted on by

Von Silke Neugebohrn und Hanno Rademacher. Dieser Artikel erschien in der März-Ausgabe 2015 von ChinaContact.

China war 2014 nach den USA der weltweit zweitgrößte Markt für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Prognosen zufolge wird sich der Einfluss Chinas auf dem weltweiten IKT-Markt 2015 weiter verstärken. So sollen chinesische Investitionen einen Anteil von 43 Prozent am gesamten Branchenwachstum haben und ein Drittel aller Smartphone-Käufe sowie rund ein Drittel aller Online-Shopper sollen aus China kommen.

Chinesische IKT-Unternehmen haben in den vergangenen Jahren mehr und mehr Aufmerksamkeit erregt. So hat sich der 2010 gegründete Smartphone- Hersteller Xiaomi mit über 61 Millionen verkauften Smartphones 2014 zum drittgrößten Produzenten weltweit hinter Apple und Samsung entwickelt. Die Firma Huawei verfügt bereits über ein etabliertes Geschäft in
Deutschland und baut die Präsenz weiter aus. Die riesige chinesische E-Commerce Plattform Alibaba ist spätestens seit dem New Yorker Börsengang in aller Munde und Firmengründer Jack Ma einer der reichsten Männer der Welt. Am 11. November 2014 erzielte Alibaba mit 9,3 Milliarden US-Dollar den größten bisher aufgezeichneten Tagesumsatz weltweit.

Continue reading…

Entwicklungen & Chancen der wirtschaftlichen Integration von China und ASEAN

Posted on by

ASEAN, ein 10-Länder Block, welcher mehrere von Asiens größten Produktionszentren wie Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Thailand und Vietnam beinhaltet, wird Ende nächsten Jahres die „AEC Compliance“ (ASEAN Economic Community Compliance – ASEAN Wirtschaftsgemeinschaftsvereinbarung) einführen. Dies bedeutet, dass Import- und Exportabgaben in der gesamten ASEAN Gemeinschaft fallen gelassen werden. Dies hat spezifische Relevanz, sowohl für China, als auch für Indien, da beide ein Freihandelsabkommen mit ASEAN haben. China wird mit erhöhter Konkurrenz von all den eben genannten großen fünf ASEAN Produktionsnationen konfrontiert werden, speziell aber von Vietnam, welches angedeutet hat, dass es die Steuerrate auf Unternehmensgewinne auf 22 % reduzieren wird – niedriger als Chinas Rate von 25 %. Güter von Vietnam können dann zu im Grunde abgabenfreien Raten nach China transportiert werden, während Firmen die in Vietnam produzieren größere Gewinnquoten genießen werden, da dort sowohl Einkommensteuerraten, als auch Arbeitskosten niedriger sind.  

Continue reading…

Asia Briefing Bookstore Catalogue 2013
Scroll to top